Sie fragen, wir antworten

Wer profitiert vor allem vom Projekt Modellstadt?

In erster Linie geht es ja darum, zu testen, was dabei hilft, den motorisierten Individualverkehr in Mannheim zu senken und so die Stickoxidbelastung zu reduzieren. Im Fokus der Tarifmaßnahmen stehen daher vorrangig Personen, die den öffentlichen Personennahverkehr bisher nicht oder nur sehr sporadisch nutzen. Unsere Maßnahmen zielen darauf ab, sie zu einem Wechsel weg vom eigenen Kraftfahrzeug zu bewegen.

Warum sind nicht alle Tickets günstiger?

Wir können gut nachvollziehen, dass sich Inhaber von Zeitkarten wie dem Rhein-Neckar-Ticket ebenfalls günstigere Konditionen gewünscht hätten. Doch die Förderung des Bundes ist begrenzt. Daher mussten wir uns auf solche Tarifmaßnahmen konzentrieren, bei denen eine ausreichend große Mengensteigerung realistisch ist, mit der wir die Einnahmeausfälle langfristig kompensieren können. Kleiner Trost: Wir haben ja nicht nur Tarife gesenkt, sondern auch das Angebot insgesamt verbessert – und das kommt letztendlich allen Kunden zugute.

Warum setzen Sie nicht einfach die jährliche Tariferhöhung aus?

Weil sie notwendig ist, um die Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen, insbesondere in den Bereichen Personal und Energie, zumindest teilweise zu kompensieren. Der Aufwandsdeckungsgrad im VRN beträgt, über alle Verkehrsunternehmen betrachtet, gerade einmal 60 Prozent. Um das bisherige Angebot erhalten und ausbauen zu können, ist es unerlässlich, die Preise jährlich anzupassen. Außerdem handelt es sich bei den Fördermitteln für das Modellstadt-Projekt nicht um zusätzliche Mittel, sondern nur um einen Ausgleich der Mindereinnahmen, die den Verkehrsunternehmen aufgrund der günstigeren Fahrpreise entstehen.

Welche Preisstufe gilt denn jetzt für meine Zeitkarte in der Großwabe?

Bis zum 31. Dezember haben wir bei den Einzelfahrscheinen nicht unterschieden, ob man sich innerhalb der Stadtgebiete bewegt oder von Mannheim nach Ludwigshafen fährt, bei den Zeitkarten sehr wohl. Für den Einzelfahrschein galt immer Preisstufe 2, bei den Zeitkarten für die Großwabe Mannheim/Ludwigshafen jedoch Preisstufe 3. Fahrgäste haben diesen Unterschied immer wieder moniert und darum gebeten, Zeitkarten und Einzelfahrscheine gleichzustellen. Das haben wir nun im Rahmen des Projekts Modellstadt getan. Die Preisstufe 2 gilt nun auch bei Zeitkarten für die Großwabe.

(Der Originaltext ist erschienen in Ausgabe 65 des Kundenmagazins „hin und weg“ des Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Veröffentlichung auf modellstadt.de mit freundlicher Genehmigung.)

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar beantwortet vier oft gestellte Fragen zum Projekt Modellstadt.

Einfach.
Einsteigen.
Ankommen.

Stressfrei.
Bequem.
Gemeinsam.

Aktuelle Neuigkeiten

Projekt Modellstadt: Budget für eine der Maßnahmen frühzeitig ausgeschöpft

Neue Buslinien, dichtere Taktung, besondere Konditionen für Jobticket-Abschlüsse und den Luftlinientarif (eTarif) sowie vergünstigte Gelegenheits- und Zeitfahrkarten sind Maßnahmen, mit denen die Stadt Mannheim im Rahmen des vom Bund geförderten Projektes „Modellstadt“ Mannheimerinnen und Mannheimer zum Umstieg auf den ÖPNV mobilisieren will. Ab kommendem Montag, 30. März, wird ein Teil des Angebots nun eingestellt.

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